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Larynx-Tubus LTS-D

Supraglottische Atemwegshilfe der 2. Generation

Der Larynx-Tubus LTS-D (mit Drainagekanal) dient als alternatives Hilfsmittel zur temporären Atemwegssicherung in Notfallsituationen, wie beispielsweise bei der kardiopulmonalen Reanimation, sowohl im klinischen, als auch im präklinischen Umfeld. Er ist einfach zu platzieren und so auch mit geringem Trainingsaufwand anwendbar. Selbst in Situationen, in denen die Platzverhältnisse beengt sind oder bei Patienten mit geringem interdentalem Abstand, ermöglicht der dünne Tubus die Einführung.

Die Zahnmarkierung auf dem Tubus sorgt für die einfache Identifizierung der korrekten Einführtiefe und dient zudem der einfachen Orientierung und Repositionierung.

———  Produkteigenschaften

Farbkodierung
  • Für ein unkompliziertes Belüften der Cuffs mit dem empfohlenen Füllvolumen sind Konnektor und Spritze farblich aufeinander abgestimmt.
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Höhere Überlebensrate nach 72 Stunden bei Erwachsenen mit außerklinischem Herz Kreislaufstillstand (LTS-D im Vergleich zur endotrachealen Intubation (ETI))

Drainagekanal
  • Drainagekanal als aktueller Standard in internationalen Richtlinien empfohlen. Alle Größen des LTS-D verfügen standardgemäß über einen Drainagekanal.
  • Größte Absaugmöglichkeit mit einfachstem Zugang – Magensonde bis zu 18 Fr
  • Die Einlage einer Magensonde hilft, die korrekte Lage des Larynx-Tubus zu bestätigen
Größen Larynx-Tuben
  • Der Larynx-Tubus ist in sieben Größen erhältlich. Zur Anwendung vom Neugeborenen bis zum Erwachsenen. Die Auswahl richtet sich nach Gewicht bzw. Körpergröße.
Farbkodierung
  • Für ein unkompliziertes Belüften der Cuffs mit dem empfohlenen Füllvolumen sind Konnektor und Spritze farblich aufeinander abgestimmt.

———  Klinische Eigenschaften

Höhere Überlebensrate

Höhere Überlebensrate nach 72 Stunden bei Erwachsenen mit außerklinischem Herz Kreislaufstillstand (LTS-D im Vergleich zur endotrachealen Intubation (ETI))

Umintubation

Wechselmanöver von LTS-D (in situ mit entlüfteten Cuffs) zu Trachealtubus mittels Videolaryngoskop und Führungsstab

Reduktion der Aerosolverbreitung

Die Anwendung des LTS-D in Verbindung mit Atemsystemfilter führt zu einer erheblichen Reduktion einer Aerosolverbreitung während Aerosol-generierender Maßnahmen, wie z. B. der Thoraxkompressionen

Ununterbrochene Thoraxkompressionen

Der LTS-D kann ohne eine Unterbrechung der Thorax­kompressionen eingeführt werden. Hierdurch ist eine signifikante Reduktion der No-flow-time möglich. Aufgrund der sehr hohen Abdichtung sind bei der kardio­pulmonalen Reanimation ununterbrochene Thoraxkom­pressionen möglich.

———  Zusatzinformationen

Prospekt
Larynx-Tubus LTS-D
deutsch / PDF

Anwendungsempfehlung
Larynx-Tubus LTS-D
deutsch / PDF

Katalog
Airway Management
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Anwendungsvideo
Larynx-Tubus LTS-D
deutsch

Hinweis zur Anwendung des Larynx-Tubus

VBM möchte die Wichtigkeit der Cuffdruckmessung hervorheben, wie sie in der VBM Gebrauchsanweisung beschrieben ist: Ein zu hoher Druck kann zum Anschwellen der Zunge führen. Den Cuffdruck mittels VBM Cuffdruckmessgerät auf max. 60 cmH2O einstellen. 

Bitte beachten Sie hierzu unseren

———  Referenzen

Empfehlungen für supraglottische Atemwege mit Absaugmöglichkeit
  • T. M. Cook et al., "Major complications of airway management in the UK: results of the Fourth National Audit Project of the Royal College of Anaesthetists and the Difficult Airway Society. Part 2: intensive care and emergency departments," British journal of anaesthesia, vol. 106, no. 5, pp. 86–95, 2011.
  • Timmermann et al., S1-Leitlinie: Prähospitales Atemwegsmanagement. Anästh Intensivmed 2019.
Internationale Richtlinien, Larynx-Tubus als alternatives Mittel bei CPR zur Sicherung der Atemwege
  • M. S. Link et al., "Part 7: Adult Advanced Cardiovascular Life Support: 2015 American Heart Association Guidelines Update for Cardio pulmonary
    Resuscitation and Emergency Cardiovascular Care," Circulation, vol. 132, no. 18, 444-464, 2015.
  • J. Soar et al., "European Resuscitation Council Guidelines for Resuscitation 2015: Section 3. Adult advanced life support," Resuscitation, vol. 95, pp.
    100–147, 2015.
Airway Management nach Ankunft in der Notaufnahme
  • R. Schalk et al., „Umintubation mithilfe des C-MAC-Videolaryngoskops,“ Der Anaesthesist, vol. 61, no. 9, pp. 777–782, 2012.
  • B. E. Driver et al., "Emergency Department Management of Out-of-Hospital Laryngeal Tubes," Annals of emergency medicine, vol. 74, no. 3, pp.
    403–409, 2019.
Atemwegssicherung im Notfall
  • H. Genzwürker, „Präklinischer Einsatz von supraglottischen Atemwegsalternativen,“ Notfall Rettungsmed, vol. 14, no. 1, pp. 21–24, 2011.
Hilfsmittel bei CPR
  • C. H. R. Wiese et al., "Using a laryngeal tube during cardiac arrest reduces "no fl ow time" in a manikin study: a comparison between laryngeal tube
    and endotracheal tube," Wiener klinische Wochenschrift, vol. 120, 7-8, pp. 217–223, 2008.
  • H. E. Wang et al., "Effect of a Strategy of Initial Laryngeal Tube Insertion vs Endotracheal Intubation on 72-Hour Survival in Adults With Out-of-Hospital
    Cardiac Arrest: A Randomized Clinical Trial," JAMA, vol. 320, no. 8, pp. 769–778, 2018.
  • M. Ott et al., "Exploration of strategies to reduce aerosol-spread during chest compressions: A simulation and cadaver model," Resuscitation, 2020.

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