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VBM Empfiehlt Cuffdruckmessung

Sehr geehrte Anwenderin, sehr geehrter Anwender, 

 

der Larynx-Tubus (LT, LT-D, LTS, LTS-D, iLTS-D) hat sich als supraglottische Atemwegshilfe etabliert und wird von verschiedenen nationalen als auch internationalen Leitlinien empfohlen. Besonders in Notfallsituationen besticht der Larynx-Tubus als effektive, schnelle und unkomplizierte Hilfe zur Sicherung des Atemweges. Darüber hinaus ist er die einzige supraglottische Atemwegshilfe mit zwei Niederdruckcuffs, die eine optimale Abdichtung sichern und gleichzeitig die Belastung der Schleimhaut reduzieren. Dies kann allerdings nur gewährleistet werden, wenn der optimale Druck eingestellt wird.

 

VBM möchte noch einmal die Wichtigkeit der Cuffdruckmessung hervorheben, wie sie in der VBM Gebrauchsanweisung beschrieben ist:

 

Ein zu hoher Druck kann zum Anschwellen der Zunge führen. Wenn möglich, den Cuffdruck mittels VBM Cuffdruckmessgerät auf max. 60 cmH2O einstellen. 

 

Vor allem in der präklinischen Notfallversorgung, aber auch innerklinisch, scheint die Cuffdruckmessung aus verschiedenen Gründen vernachlässigt zu werden, was zu Zungenschwellungen führen kann (Bernhard et al. 2014, Schalk et al. 2014). Diese Nebenwirkung nach Einlage des Larynx-Tubus kann nur durch eine Cuffdruckmessung verhindert werden. VBM bietet hierzu verschiedenste Cuffdruckmessgeräte an, die das Risiko von Drucknekrosen und Schleimhautschäden verringern.

 

Darüber hinaus sollte die Beurteilung, Kontrolle und Überwachung der korrekten Position des Larynx-Tubus und die adäquate Beatmung des Patienten in die Schulung des Rettungspersonals integriert werden. (cf. Bernhard et al. 2014).

 

Bei Fragen zu dem Thema „Cuffdruckmessung“ stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung – unter der E-Mail-Adresse: cuffpressure@vbm-medical.de.